Das Leben des James Brown

James Brown war ein produktiver Sänger, Songwriter und Bandleader, sowie eine der kultigsten Figuren der Funk- und Soulmusik. Brown, der am 3. Mai 1933 in Barnwell, South Carolina, in extremer Armut geboren wurde, hat sich an die Spitze der Funk- und R&B-Musikszene gearbeitet und sich den Spitznamen „The Godfather of Soul“ verdient. Sein einzigartiger Gesangs- und Musikstil beeinflusste viele Künstler, auch Jahre nach seinem Tod. Brown war auch für sein turbulentes Privatleben bekannt, ebenso wie für seinen sozialen Aktivismus, sowohl in seinem Songwriting, z.B. „America is My Home“ und „Black and Proud„, als auch für die Vorteile von Bildung für Schulkinder.

Im Alter von 4 Jahren wurde Brown nach Georgia geschickt, um bei seiner Tante Honey, der Madame eines Bordells, zu wohnen. Während der Großen Depression wuchs er in bitterer Armut auf, und ein junger Brown arbeitete jegliche Arten von Jobs, buchstäblich für ein paar Cent. Er tanzte für die Soldaten im nahe gelegenen Fort Gordon, pflückte Baumwolle, wusch Autos und polierte Schuhe. Mit 12 sang er im Kirchenchor, wo er seine kraftvolle und einzigartig emotionale Stimme entwickelte.

1956 nahmen er ein Demotape des Songs „Please, Please, Please“ auf und spielte es für Ralph Bass. Bass war beeindruckt und bot ihm und seiner Gruppe einen Plattenvertrag an und innerhalb von Monaten erreichte das Lied Platz 6 der R&B-Charts. Daraufhin nahm er „Try Me“ auf und knackte die Hot 100 Single-Charts, was Browns Musikkarriere startete. Er folgte bald mit einer Reihe von Hits, darunter „It’s a Man’s Man’s Man’s World“ und „Papa’s Got a Brand New Bag“.